Wöchentliches über Büchermacher und aktuelle Bücher
00:00:01: Herzlich Willkommen zu diesem Podcast.
00:00:02: Wir sind bei Folge dreihundertsechzig im Bereich wie Verlage Bücher machen, Teil dreihundertvier.
00:00:07: der Podcast heißt Der Büchermacher.
00:00:09: Ich war unterwegs in Berlin und habe ein Gespräch mit Lutz Rateno geführt In der Folge eins von zwei.
00:00:15: in den letzten Wochen haben sie erfahren wer Lutz Rathenow ist und was seine Bedeutung ist.
00:00:20: Heute erfahren wir etwas über zwei seiner Gedichtbände Und sein sonstiges Wirken.
00:00:27: Ja, ich bin auf Einladung nach Berlin gekommen.
00:00:29: Lutz Rathenow hat mich eingeladen für zwei Podcast-Folgen.
00:00:34: die Empfehlung kam über Hans Kräch mit dem ich auch mehrere Podcast Folgen gemacht habe.
00:00:39: und Lutz Rattenow hat sein Leben lang immer geschrieben, hatte natürlich bürgerliche Berufe gehabt.
00:00:44: und ich habe vor mir liegen zwei Gedichtbände beide im Verlag Ralph Liebe erschienen.
00:00:49: wie sind sie an den Verlag herangekommen?
00:00:52: Ja, ohne Mauerfall wäre das nicht gegangen.
00:00:56: Über einen gemeinsamen Bekannten habe ich dann ein Buch gesehen.
00:01:02: Ralph Liebe war damals Anfang der Neunziger ein junger Verleger und der Illustrator- und Grafiker Ralf Kleist, der eine Größe im Bereich der Graphic Novel ist hat damals in Gedichtbaren ganz schmalen von mir erdiert Bekannten serbischen Autor, der in Bosnien dann geflohen ist nach Deutschland vor dem Krieg.
00:01:29: Weil er sich allen im Jugoslawien ex auseinanderfallenden Bürgerkrieg, der auseineinanderfallten Länder allen Einberufungen verweigern wollte.
00:01:40: also er machte spannende Atoren, HC Ahtmann war wohl auch im Stadtprogramm dabei und es entwickelte sich so aus der Distanz eine Bekanntschaft, die ich würde sagen zur Freundschaft geworden ist aus der Differenz von jemanden, der bei Köln sitzt.
00:01:59: und ich sitze hier.
00:02:01: Und bei dem vorletzten Gedichtbaren früheres Morgen hat er vermittelt Katja Zwirnmann, eine Grafikerin die in Leipzig in der alten Baubau-Spinnerreise sitzt im Atelier neben Neo Hauch den ich vielleicht jetzt nicht vorstellen muss als bekannten Malung Grafika.
00:02:20: Die war zu ihm gekommen in die Druckerei, da hat er auch ein Buchdruckmuseum auf der Wanderschaft.
00:02:25: Sie hat so eine ganz klassische Lehrlingsausbildung als Sprachgestellerin und Druckerin gemacht.
00:02:31: Und diese Vernetzung von Kompetenz, von Interessen empfinde ich als sehr anregend In einem Minderheitenprojekt was ja lürig im Grunde ist
00:02:43: Wenn man das Buch kauft, es kostet für rund twenty-fünf Euro.
00:02:46: Ich sage mal auch die ISBN neun, sieben, acht drei, neun vier acht sechs acht zwei fünf drei neun.
00:02:53: Fallen einem zuerst zwei Dinge auf.
00:02:54: Das eine ist die Verpackung.
00:02:56: Es wird in einen Makulaturbogen eingepackt.
00:02:58: D.h.,
00:02:58: der Bogen hat ungefähr die Größe von Dina III etwas größer und darin ist das Buch eingepacked.
00:03:04: und dort sehen wir Fehldrucker aus dem Buch, zweifarbig, dreifarbigt gedruckt auf einer alten Buchdruckmaschine und dabei liegt eine wunderbare Karte.
00:03:14: Und die lautet Die Schönheit der Makulatur.
00:03:17: Das finde ich also eine gute Idee!
00:03:19: Das zweite was einem auffällt es ist ein Leinenband.
00:03:21: Leinenfarbig zu bedrucken ist nicht ganz unaufwendig.
00:03:26: Er macht das wie sie ganz richtig sagen auf alten Buch-Druckmaschinen.
00:03:29: Ist die Frage merkt eigentlich der gewöhnliche Leser dass er da ein besonderes Borener enthält?
00:03:34: Was vermuten Sie?
00:03:35: Nein der gewöhnliche Leser merkt es wahrscheinlich eher nicht.
00:03:39: Dieser sehr schönen Einfall mit der Verpackung des Buches hat eine Nebenwirkungen, die ich mit Unterbeilesung beobachte.
00:03:46: wenn sich jemand nicht getraut ist zu öffnen um es sich zu... Es ist auch ein versteckendes Buches.
00:03:51: also ich würde nicht zum Nachahmen unbedingt raten.
00:03:57: Zumal dieses Buch ja nicht wirklich ... es ist fast ein biblophieles Buch.
00:04:00: es will aber nicht sein und vom Preis her zu diesem Preis gar nicht herstellbar, weil das Original Holzschnitte sind und wir haben tausend Stück hat er gedruckt.
00:04:13: Und man glaube es kaum und jeder Insider weiß was das bedeutet.
00:04:17: Tausend für Lyrik.
00:04:19: Es ist fast vergriffen und es wird dann keine Nachauflage geben sondern ich werde mit den Gedichten und neuen Gedichten werden wir noch mal die anders zusammenführen zu einem neuen Buchprojekt.
00:04:32: Also es ist ein Work in progress.
00:04:34: für meine Gedichte sind sozusagen eine ständige Fliesen, ständig zur neuen Kombination zusammen.
00:04:41: Es ist wie eine Inszenierung.
00:04:42: Wie im Theater inszeniere ich die Resonanzräume für meine Gedechte in der Abfolge Ständig ein wenig neu Und jedes Buch ist eine Aufführung Folge dieser Inszenierungskette?
00:04:56: Ja, es ist eben in mehreren Farben gedruckt.
00:04:58: Ich sehe blau ich sehe grau und ich sehe noch einen rosa Ton.
00:05:01: Das macht die Holtschnitte hoch interessant.
00:05:04: Ich finde das technisch sehr gut gelöst Und es ist glaube ich auch den Gedichten angemessen.
00:05:09: Wenn man Bücher verpackt dann sollte ein guter Buchhändler immer eines oben offen auflegen.
00:05:13: Es ist völlig klar Man darf Bücher nicht komplett verpacken.
00:05:16: Weg die Neugier, es schützt auch das Buch und ich habe die Verpackung aufbewahrt.
00:05:21: Also Leinenband etwa einhundert Gedichte.
00:05:24: gibt es da jetzt einen Lieblingsgedicht?
00:05:25: was sie hieraus vielleicht vortragen möchten?
00:05:28: Ein oder zwei.
00:05:29: Das Buch heißt Früher ist Morgen
00:05:32: Es gibt ein Lieblinsgedicht, das ist eines der Letzteren sind eigentlich Gedichte aus den letzten zehn Jahren Und ein Kapitel hat früher jener Gedichte, Thüringen-Gedichte um mich ein wenig zu erinnern an diese Frühzeit.
00:05:45: Aber jetzt eines was ziemlich neu ist Irgendetwas stört.
00:05:50: Irgend etwas stört immer Sonne meistens Wind selten Regen wenn unerwartet Kein Regen bei so langer Trockenheit.
00:05:59: Die Zeit vergeht Jahre lang zu langsam und dann entschieden so schnell.
00:06:04: die Temperatur stört permanent Zu hoch zu niedrig, zu unentschlossen, zu wenig.
00:06:10: Zu viel zuzu ein mein Klimatrauma!
00:06:15: Es stören die Hunde, die Menschen Pflanzen, die ich nicht kenne und trotzdem gießen muss.
00:06:22: sie führen mir meine Dummheit vor.
00:06:25: es stört auch das Stören Vor allem durch Urlaub.
00:06:28: Das drohende Ende vom Urlaub.
00:06:30: Die Arbeit stört eigentlich wenig Marmeladenkläser, ohne Marmalade.
00:06:41: Die Mücken die Abwesenheit der Elefanten.
00:06:44: Miss Mut minus miss.
00:06:46: gleich
00:06:46: mut
00:06:48: Störung weniger um ergibt einen Stör lecker.
00:06:53: Dieser Text stört zunehmend kein Ende in Sicht.
00:06:57: also Schluss ohne Schuss Frieden.
00:07:01: Ja wenn man so ein Gedicht nicht nur liest sondern sich vorlesen lässt kommt was neues heraus.
00:07:06: Ich glaube, das ist auch das Geheimnis, dass Sie in vielen Lesungen erleben, dass die Leute an Ihren Lippen hängen.
00:07:12: Das auditive Medium hat gegenüber dem geschriebenen manchmal große Vorteile.
00:07:16: Wir hören ein zweites Lieblingsgedicht!
00:07:19: Das Zweite ist aus dem Band Zangengebot Gedichte aus Ammanian Jahrtausend, der im Pieberverlach zuerst erschien und jetzt mit einem langen Nachbord neu erschienen ist.
00:07:30: Und das ist ein Gedicht, was sehr viel von meinem rebellischen Geist damals aber auch der Auflösung in einer konstruktiv freundlichen Haltung ausdrückt.
00:07:41: Vier Polizisten auf einer Straße tanzen ihre Uni vom Jacken schwenkend Schmetterlinge betäubt vom Licht Zehn Generäle schneiden Konfetti aus Schultersstücken umarmen sich Schlangenrad Ein Kellner klatscht und serviert drei Flaschen Roten.
00:08:02: Da splittert das Glas des Himmels, und alles fliegt auf.
00:08:05: sich einen Stern suchen!
00:08:08: Die Sonne schwimmt noch ein Augenblick im Weinkälsch bevor sie die Bahn
00:08:13: verlässt.".
00:08:15: Also inhaltlich ein rund vierzig Jahre alter Text wieder in neu aufgelegt, wieder im Verlag Ralf Liebe.
00:08:23: und die Frage dort warum sind diesmal keine Illustrationen drin.
00:08:27: Können sich noch an das Gespräch erinnern?
00:08:29: Warum dieses Buch nicht illustriert wurde?
00:08:32: Ja um Preisewerte zu produzieren ganz einfach und um Zeitnah veröffentlichen zu können.
00:08:43: Und außerdem hat dieses Buch nicht nur die Wiederauflage der alten Gedichte, die alle neu gesetzt sind alles in einem anderen Schriftbild.
00:08:51: es gibt auch ein paar ganz sanfte Korrekturen, die ich alle bemerkt habe.
00:08:54: ansonsten sind die Gedichte unverändert.
00:08:56: Es gibt aber ein
00:08:58: langes
00:08:58: Nachgespräch zwischen zwei KIs, die über den Autor Lutz Ratino reden Und zwischen sehr ernst und ein bisschen skurril versuche ich dann selbst Einfluss zu nehmen auf das, was diese vermeintliche künstliche Intelligenz sich so herausschnappt aus dem Werk.
00:09:20: Also eigentlich hoffe ich darauf dass ich selbst Fakten schaffen kann mit denen ich die künstlichen Intelligenzen überliste um das mal sozusagen.
00:09:30: also dieses Buch jetzt einen anderen Resonanzraum hat auch eine andere Funktion als früher ist Norgen.
00:09:39: Aber sie werden sehen, beide sind identisch von der Größe.
00:09:43: also wenn jetzt noch ein dritter Band zukommt haben wir eine Chronologie vortlaufender Radino-Gedichte und dann eine Trio-Logie klingt schon sehr nach Lebenswerk.
00:09:54: Ein wenig schon.
00:09:55: ich habe eine kurze Sache rausgesucht aus diesem neueren Gedichtband Zangebord Begründung meiner Exmatrikulation.
00:10:03: Das sind ganz kurze sieben Zeilen, erstens Objektivismus, zweitens Zweifel an ideologischen Grundpositionen, drittens Intellektualisierung der Probleme und weil ich zum ideologischem Hemmschuh der Seminagruppenentwicklung geworden bin.
00:10:23: Waren Sie sehr rebellisch?
00:10:25: Ja dieses Gedicht ist Im Grunde sehr simpel, weil es einfach ein gerafftes Zitat der realen Begründung meines Rausschmisses vom Studium an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, die im Übrigen unser Fünftreißig nach Friedrich Schiller benannt wurde als Universität erst.
00:10:43: Ja ich war rebellisch aber nicht nur gegen die DDR sondern auch die nationalsozialistische Zeit vorher wo Jena und die Uni schon eine unruhliche Rolle in der Rassenplanungspolitik der Nazis spielte.
00:10:58: Ich habe auch das Schweigen- oder Mitläufertum einer Eltern, die im Grunde noch sehr jung waren.
00:11:04: Ich war auch gegen die Anpassungen der Leute vorher gewesen.
00:11:08: also ich war im Grund rund um rebellisch.
00:11:11: Und auch den Westen, da war ich sehr beeinflusst von den Achtendsechzigern und von dem was sich im hessischen Rundfunk und norddeutschen Musik nach der Schule an rebellischen Geist so indirekt und direkt vermittelt bekam.
00:11:26: Also im Grunde war ich rund um rebellisch aber dieses Buch ist schon eine Auseinandersetzung mit der DDR im Wesentlichen.
00:11:34: Ja, kommen wir langsam zum Ende.
00:11:36: Sie haben dort in dem Nachwort sich quasi einen Interviewer gesucht eine KI die sie zu verschiedenen Themen befragte und das fand ich sehr spannend zu lesen weil es natürlich auch um ihre Geschichte geht und um die Zeit des Studiums und die Schwierigkeiten die eben dort auftauchten.
00:11:55: gibt's da irgendwie eine Lieblingspassage die sie da vielleicht noch vorlesen wollen?
00:12:01: Sie hatten ja den großen Vorteil dass dort in der Uni-Zeit einen speziellen Genehmigungsschein bekam, an verbotene Bücher heranzukommen.
00:12:09: An ausländische Bücher und natürlich auch an Bücher aus den dreißiger Jahren.
00:12:12: Das heißt sie waren absolut privilegiert und mussten immer wieder neu beweisen dass sie für ihre Forschungsarbeiten wirklich an diese verbotenen Bücher rankamen.
00:12:20: Ja gibt's eine Lieblingsstelle!
00:12:22: Ja, das ist dann jetzt eher eine Stelle wofür suche die KI etwas Ad-Absurdung zu führen.
00:12:29: Weil sie haben natürlich völlig recht es war ein absolutes Privileg gegenüber einem Studenten, der schon kurz vorm Rausschmiss stand und über Adolf Hitler den Kult um Adolf Fittler zu schreiben.
00:12:42: Das wurde heiß diskutiert in der Parteileitung der Uni Jena.
00:12:47: ob man mir das zubilligen sollte?
00:12:49: Das habe ich hier relativ detailliert beschrieben.
00:12:51: aber dann geht es dann um Leipzig.
00:12:54: und dann kommt jetzt die Stelle KI-I.
00:12:58: Ein Kopf wie stolz.
00:13:00: das klingt.
00:13:01: zwei Wie vor wegen dass ein wenig stinkt Eins und der Vergleich entschieden hinkt.
00:13:06: Zwei und Erkenntnis gar nichts bringt, eins auch wenn der nächste Reim schon winkt.
00:13:13: Zweih ich habe noch achthundertfünfundneinzig Möglichkeiten für Reimvarianten parat die weiter unsere Ironiefähigkeit beweisen obwohl wir nicht exakt wissen was das ist Als ich versuche, neben den gesellschaftlichen Realitäten der DDR durch die konkrete Beschreibung sie adapsotum zu führen.
00:13:31: Auch dieses scheinbar vernünftige Nähern der KI auf so ein Mittelmaß das auch adapsott umzuführen an dem Punkten wo eine KI versucht ironisch zu werden
00:13:45: Ja vor allen Dingen schön.
00:13:46: Ich habe noch über achthundert Varianten zu deinem Gedicht.
00:13:49: also Das ist ganz typisch.
00:13:51: Ja, das Buch Zangeburt kostet zwanzig Euro.
00:13:54: Es ist einfarbig gedruckt auf einer alten Buchdruckmaschine.
00:13:56: Das hat die ISBN neun sieben acht drei, Neun vier acht, sechs acht zwei, Einen und Achtzig Eins.
00:14:04: Und vielleicht gibt es bald einen dritten Band?
00:14:06: Ich war in Ihrem Arbeitszimmer.
00:14:07: sehr viel Papier ziemlich gut sortiert.
00:14:10: Haben Sie mal irgendwann gezählt auch wie viele eigene Textseiten Sie kommen?
00:14:14: sind es mehr als fünf tausend?
00:14:16: Also die Stasiakenseiten wurden nach fünfzehntausend Seiten geschätzt, dann gibt es die Kopien von Tagebuch.
00:14:22: Tagebuch ähnlichen Notizen, die ich immer in Westberlin jede Woche rüberbringen ließe über Diplomaten und dort Lagerte, die zurückgekommen sind.
00:14:29: Dann gibt es Textentwürfe.
00:14:31: Es sind mehrere Zehntausend Seiten.
00:14:33: Jedes Mal, wenn ich so ein interiuter Gespräch führe, stelle ich mir die Aufgabe jetzt beginnst einmal zu zählen und dann kommen zwei oder drei andere Aufgaben dazwischen, die mich jedes mal daran hindern.
00:14:44: Aber ich nehme es mir jetzt wieder vor.
00:14:45: Ich nehm das als Anregung!
00:14:47: Also jenseits von zehntausend Seiten muss man glaube ich nicht mehr zählen.
00:14:50: Sie sind sehr produktiv, das finde ich ganz toll!
00:14:53: Sie sind im Gespräch sehr schlagfertig.
00:14:55: sie bringen sehr gut die Vergangenheit, d. h., die siebziger-achtziger Jahre aus der DDR vermischen sie mit der Zukunft.
00:15:02: macht ihnen die Zukunft im Moment Angst wenn wir uns so die politische Entwicklung anschauen?
00:15:06: oder sagen sie naja historisch ist es nicht ganz zu bedeutsam was da im moment in Deutschland passiert.
00:15:13: Also historisch ist das schon sehr bedeutsam, was in Deutschland passiert und was rundum passiert.
00:15:18: Was daraus hervorgeht, ist natürlich nicht ganz so leicht zu bestimmen.
00:15:23: Ich bin deshalb für eine sehr genaue Betrachtung der Vergangenheit.
00:15:26: nochmal Und ich stelle mir schon die Frage Mauerfall, die Freigabe der osteuropäischen Staaten war natürlich ein wichtiges historisches Ereignis.
00:15:37: Hongkong ist übergeben worden an China quasi was nicht zwingend nötig ist und damit es das gewesen ist oder mit des chinesische Zeitalter als Ermutigung der Machthaber dort faktisch eingeleitet wurden.
00:15:53: also ich bin sehr dafür manchmal auch die Vergangenheit neu zu betrachten ohne das alles umzuwälzen, ohne in Polemiken zu verfallen.
00:16:01: Zuversicht daraus zu gewinnen, dass man Dinge durch Schauen überblicken kann und so wie Sisyphos den Stein der Erkenntnis – also es ist jetzt ein blödes Bild würde ich als Luriker nicht akzeptieren – immer wieder neu hoch wälzt den Berg und einfach unsere Gegenwart ist eine fortwährende Aufgabe die zwischen Angst, Lust, Neugier und Zuversicht.
00:16:30: Sich selbst verordnender Zuversichten so gut als möglich gelöst werden
00:16:34: muss.".
00:16:36: Ein wunderbarer Schlusssatz.
00:16:37: die sich selbst zuordnen zu Zuversichten.
00:16:39: ein wunderbares Schlusswort.
00:16:40: Sie gehen gerne in das Kaufhaus Dussmann hier in Berlin.
00:16:43: sie beobachten die Leute.
00:16:44: Das sind ganz tolle Eigenschaften die sie da haben weil sie wirklich nicht einfach nur jammern und sagen es geht mit dem Buch fürchterlich runter.
00:16:53: Ein schlechtes Satz, was beobachten Sie?
00:16:57: Wo gehen die Leute hin?
00:16:58: An welche Regale wird abends um zehn und elf Uhr noch eingekauft.
00:17:02: Na ja sehr viel englischsprachige Literatur weil dort auch viele Touristen kaufen bzw Menschen aus Spanien.
00:17:10: ich hör viel spanisch italienisch von sonst frei aus der Welt diese New Adult Literatur in den verschiedensten Form mit unter auch im Original Englisch und deshalb an die deutsche Buchpreisbindung leider nicht gebunden.
00:17:23: Touristische Sachen sind aber auch Spezialisten verschiedener Art, verschiedener Richtung.
00:17:30: Krimi Literatur natürlich Berlin-Literatur wenn nach Berlin fährt will auch mal was lesen.
00:17:35: zum Beispiel unser Ostberlin Buch den Fotografen Harald Hauswald und Mia hat stößt auf ein großes Interesse und wird in Dussmann sehr oft verkauft seit zwanzig Jahren ununterbrochen in verschiedenen Auflagen.
00:17:52: Also ja, dieses kann ich nur ermundern hier muss sich nicht Werbung für eine Kette machen.
00:17:57: das würde ich nicht gerne machen.
00:17:59: Ich bin für den unabhängigen Buchhandel vor allen Dingen.
00:18:02: aber dieser Kaufhaus ist ja solitär und es ist keine Kette Und da kann man schon mal beobachten Sich selbst und andere was ein besonders interessiert und vor allem ist das Lyrikregal sehr gut.
00:18:15: Das war auch unser Thema heute.
00:18:17: Sie haben einige Lieblingsgedichte vorgelesen.
00:18:19: Also wir können beide Bücher nur empfehlen, das neuere Zangeburt und dass davor früher ist morgen.
00:18:26: Lutz Ratemann ich bedanke mich sehr herzlich für die Zeit die sich genommen haben.
00:18:30: Ich glaube wir haben vor rund drei Jahren das Gespräch schon geplant.
00:18:32: bis es dann realisiert wurde verging eine Zeit.
00:18:35: sie haben sich vorbereitet.
00:18:36: Ich bedank mich sehr sehr herzlich!
00:18:38: Ich hoffe Sie werden den Podcast auch ein bisschen weiterempfehlen und ich wünsche Ihnen alles alles Gute.
00:18:43: gibt's noch einen allerletzten Schlusswort?
00:18:45: Was lange wird, wird manchmal wirklich gut.
00:18:47: Und ich wünsche Ihnen und den Podcasts und den Hörern auch viel Erfolg und Zuversicht und Lesezuversicht in der nächsten Zeit!
00:18:56: Die brauchen wir – Lese zu Versicht!
00:18:58: Alles Gute!
00:18:59: Tschüss!
00:19:00: Herzlichen Dank an Lutz Rathenow dafür dass er sich die Zeit genommen hat für die Vorbereitung dieses Gespräch.
00:19:06: ganz besonders möchte Ich mich bedanken.
00:19:07: Er hat mir von jedem Buch ein Exemplar gewidmet mit Autogramm.
00:19:13: Und dieses Exemplar möchte ich an Sie als treue Zuhörer weitergeben, also wer sich zuerst bei mir meldet mit dem Stichwort Frühjahr ist morgen an die e-mail plans at input minus Verlag.de.
00:19:25: der erste der mir eine E-Mail schreibt erhält dieses Buch aus dem Verlag Ralph Lieber sehr schön dreifarbig gedruckt und der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen.
00:19:36: Wer sich für das zweite Buch interessiert, Zangengeburt.
00:19:38: Gedichte aus einem anderen Jahrtausend also einen Reprint ebenfalls aus dem Verlag-Reifliebe meldet sich unter dem Stichwort zangebohrt bei mir.
00:19:47: PlentsetInput-Verlag.de.
00:19:49: eine E-Mail schreiben.
00:19:50: der erste E-mail die mit Adresse Versandadresse hier bei mir ankommt erhält dieses Buch kostenlos mit einem Autogramm von Luzrateno.
00:19:59: Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen.
00:20:00: es gibt genau dieses ein Exemplar.
00:20:02: wer zuerst kommen mal zuerst.
00:20:04: Ja, ich bedanke mich sehr herzlich fürs Zuhören.
00:20:06: Ich bedanque mich nochmal bei Lutz Radeonow dafür dass ich sein Gast sein durfte.
00:20:11: Nächste Woche gibt es die Folge.
00:20:12: dreihundertsechzig im Bereich wie Verlage Bücher machen Teil dreihundertfünf.
00:20:16: Kommen Sie gut durch diese Woche auf Wiederhören!