Wöchentliches über Büchermacher und aktuelle Bücher
00:00:01: Herzlich willkommen zum Podcast der Büchermache.
00:00:04: Wir sind bei Folge threehundert und vierzig im Bereich wie Vorlagebücher machen, Teil zweihundert siebenundachtzig.
00:00:09: Und wir wiederholen jetzt das ist die letzte der fünf Folgen was wir in den letzten Jahren an hochinteressanten folgen hatten.
00:00:16: Die in Teilen viele hundert Abrufe hatten.
00:00:18: und wir nehmen diesmal die Folge zweihundert siebzehn also vor rund zwei jahren.
00:00:23: Karl Kraus die Sprache und am Mikrofon sind sowohl Ralph Blantz dass bin ich als auch Elmer Dott Promovierter Philosoph.
00:00:32: Autor ist
00:00:32: Karl Kraus.
00:00:34: Er war ein Österreicher, der eine Zeitschrift herausgegeben hat und wirklich sehr namhafter Österreicher in den zehn oder zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts.
00:00:44: Wir werden aus seinem Buch lesen.
00:00:47: Das Buch heißt Die Sprache.
00:00:49: Es ist natürlich erschienen in meiner buchreihe Perlende Literatur.
00:00:53: Und das Buch kostet zwanzig Euro Und Vorwortschreiber ist Elma Dott.
00:00:59: Den werden wir am Ende dieses einen Podcasts des Ersten also auch hören, und wir springen mal mitten rein in das Vazcal Klaus uns zu erzählen hat.
00:01:07: es geht immer um die Kritik an Sprache.
00:01:10: Überschrift heißt etwas wovor man zurück schreckt geschrieben hat das Etwas, wovor man zurück schrickt dürfte die Enthüllung sein dass diese Form richtig ist.
00:01:22: Während im Gegenteil kein Auto davor zurück schickt das er vor etwas zurück schreckt.
00:01:28: Vielleicht sich aber nicht mich.
00:01:32: Er erschrickt ganz mit recht wenn ich ihn auf dieser analogie verweise und der bleibt erschrocken Wenn.
00:01:39: ich wünsche ihnen auch zurück geschocken zu sehen und nicht zurück geschreckt diese falsche Form zu gebrauchen.
00:01:46: Doch nie schrag er vor ihr, stets schreckte er vor der Richtig zurück!
00:01:53: Wenn sie vor etwas zurückschrecken, bewahren Sie noch Haltung, denn im Plural zeigt sich's nicht ob sie stark oder schwach konstruiert sind.
00:02:03: Freilich auch nur in Präsenz.
00:02:05: Schon im Imperfektum werden sie transitiv gestimmt.
00:02:10: Schrick nicht zurück möchte ich jedem zu rufen, wenn er schreckt.
00:02:15: Statt dass er
00:02:16: schrägelt.".
00:02:17: Unerschrocken wie Ich bin aber auch durch keinen Misserfolg so leicht erschreckt, gebe ich den Versuch nicht auf abzuschrecken!
00:02:26: Wie wohl es ein altes – Nicht erst durch die journalistische Schreckensherrschaft befestigt des übel ist und vielleicht Jean-Paul der einzige Autor, der davor zurückschrag?
00:02:37: Wenn ich die Deutschschreibenden davor zurückgeschreckt haben werde, so will ich ihnen den Stolz lassen dass sie von selbst zurück geschrocken sind.
00:02:47: Ja und liebe Zuhörer Sie merken schon das muss man wirklich sich zweimal oder dreimal anhören.
00:02:52: es ist unglaublich wie feinfühlig er mit Sprach umgeht.
00:02:56: Ein zweites kleines Beispiel ohne das.
00:03:00: Ohne daß ein Mann zum Beispiel aus Innerster gleichgeschlechtliche Einfühlung nachempfand Weshalb er als Mann geliebt werde, blieb er roh und ungefüge.
00:03:12: Er nimmt jetzt Rekurs auf Franz Werfel.
00:03:14: Werfel bedarf der Sprachlehre – die Welt des Begriffs ohne enthält mehr Geheimnisse, als sich sämtliche Mitglieder einer preußischen Dichterakademie träumen lassen in welchen nur Leute aufgenommen werden, die keiner Beziehung zur Sprache verdächtigt sind und sich auch sonst über ihr Metier wenig Gedanken
00:03:33: machen.".
00:03:34: Unser dichter Werfel drückt so ziemlich das Gegenteil von dem aus, was er sagen wollte.
00:03:39: Er wollte sagen, wenn ein Mann nicht gleichgeschlechtlich empfinden kann, bleibt er roh!
00:03:49: Ohne gleichgeschlechtliches Empfinden bleibt der Mann roh.
00:04:07: Mit der Auflösung in den Infinitiv, ohne gleich geschlechtlich zu empfinden, bleibt er man roh, harpert es schon – ganz unmöglich!
00:04:17: Ohne das R?
00:04:18: Da kommt ungefähr das Gegenteil des Sinnes heraus nämlich die Anschauung jener, die Gleichgeschlechliches Empfinden für ein Minushalten.
00:04:27: Eben ein solcher könnte sagen, ohne dass x gleichgeschlächtlich empfindet ist er roh Nämlich.
00:04:34: wie wohl er nicht homosexuell ist, welche Eigenschaft doch allein schon für Rohheit spricht.
00:04:42: Unser Dichter Franz Werfel will aber sagen weil er oder wenn er nicht Homosexuel ist bleibt er roh.
00:04:50: Das Wort ohne bezeichnet sowohl eine Bedingung als auch Ausschließungen.
00:04:54: Nur im zweiten Begriff ist das Auflösen möglich.
00:04:58: Ohne Presse wäre er nicht berühmt.
00:05:02: Da kann ich keineswegs verwandeln, ohne dass er die Presse hätte, wäre er nicht berühmt.
00:05:07: Sondern nur wenn er die Preise nicht hätte, wären er nicht
00:05:11: Berühmt.".
00:05:13: Das andere hieße Er braucht gar nicht die Pressemunberühmte sein – er ist es sowieso!
00:05:20: Dagegen zum Beispiel Ich bin berühmt ohne Presse?
00:05:24: Da kann sich verwandeln, ich bin beruhmt, ohne die Pressee zu haben oder?
00:05:29: Ohne das ich sie habe.
00:05:31: Also wie wohl?
00:05:33: Freilich auch hier, weil.
00:05:36: Ohne es noch deutlicher machen zu müssen lasse ich gegenüber so kleinlichen Ausstellungen die doch am Weltrum nichts ändern können den Einwand des Dichters zu.
00:05:46: ohne dass sie die ganze Barbara gelesen haben können Sie nicht wissen das sie ein Kunstwerk ist?
00:05:53: Ich repliziere aber ohne mehr als dieses eine Kapitel gelesen zu haben weiß ich dass sie schund ist In diesem einen auch
00:06:03: Schmutz.
00:06:05: Ja,
00:06:06: man kann das eigentlich nur wirklich vor sich sehen in diesem Buch Karl Kraus die Sprache und wir widmen uns jetzt mal den Vorwort.
00:06:13: Wir zitieren aus der Folge zweihundertdreißig von Elmer Dott, der aus seinem Vorwort liest.
00:06:23: Elmer Dot ist promovierter Philosoph und wir hören jetzt ein paar Minuten zu.
00:06:27: Der österreichische Schriftsteller Carl Kraus.
00:06:45: Die Sprache war der Titel des Werkes, an dem er bis zuletzt arbeitete und welches ein Jahr nach seinem Tod als er siebunddreißig Postum erschien.
00:06:56: Was graus die Verlotterung der Sprache nannte, war für ihn nicht nur ein im engeren Sinne philologisches Problem, sondern Ausdruck von Korruption, Unwahrhaftigkeit in Denken und von Verfallserscheinungen in Kultur- und Gesellschaft insgesamt.
00:07:13: In der Sprache sah er nicht nur einen Kommunikationsmittel für beliebige Zwecke, sondern einen ästhetischen Wert, indem sich Form und Inhalt zu einem wahrhaftigen Ausdrucks des Denkens vereinigen
00:07:25: sollten.".
00:07:26: Klaus Neigung zur Beschäftigung mit sprachlichen künstlerischen und kulturellen Fragen wurde ihm nicht durch seine familiäre Herkunft mitgegeben.
00:07:35: Als Sohn eines jüdischen Kaufmanns- und Fabrikanten in Jitschien, Böhmen geboren, zog er mit seinen Eltern aus dem Jahr die Erwartung von der Juristik nach Wien, wo er das Gymnasium besuchte und das Abitur ablegte.
00:07:48: Seine Immatikulation an der juristischen Fakultät in Wien entsprach den Erwartungen des Elternhauses.
00:07:55: Doch schon nach wenigen Semestern wechselte er die Fakultät und hörte sich Philosophie- und Gerbanistikvorlesungen an, ohne auch diese Fächer mit einem Examen abzuschließen.
00:08:06: Mehr interessierten ihn eigentlich in der literarischen Versuche und journalistische Arbeiten für verschiedene Zeitungen sowie Auftritte im Theatern – wobei sein schauspielerisches Talent und seine Fähigkeit zum satirischen Imitieren von Personen hervortraten.
00:08:22: Schliesslich gründete Kraus, in unregelmäßiger Folge erschien eine Zeitschrift Die Facke.
00:08:30: In der sich seit Kolossals-Lebenswerk mit siebenunddreißig im Wien gedruckten Jahrgängen neunhundertzweiundzwanzig Nummern und insgesamt dreißigtausend Seiten zentrierte zu fünfsexteln von ihm selbst geschrieben.
00:08:44: Diese Zeitschaft wurde das Organ für seinen Kampf gegen Missbrauch und Verlohenheit der Sprache, für deren Niedergang raus vor allem die Journalisten anprägerte.
00:08:55: Der Schmock – an wohl dem jüdischen entlehntes Wort – bezeichnete für ihn den gesinnungslosen Zeitungsschreiber, der in seinem Tagesgeschäft nur auf persönlichen Vorteil und Bezahlung bedacht ist und dafür seine Bildung und sprachliche Kompetenz missbraucht.
00:09:12: Sprechen und Denken sind eins heißt es in dem Text die grammatikalische Pest, in Kraus die Sprache.
00:09:21: Und die Schmöcke sprechen so korrupt wie sie denken und schreiben – so haben Sie gelernt soll's sein, wie sie sprechen!
00:09:28: Dabei beruhte Kraushärschekritik an Presse- und Journalismus nicht auf der heute berüchtigten Pauschaldefamierung einer Lügenpresse sondern dem Ergebnis von akribisch durchgeführten Einzelanalysen sprachlich verschleierter Inhumanität.
00:09:44: In dieser Hinsicht sind Kraus Aufsätze zu Sprachkritik und Sprachlehre auch vorbildlich für eine heutige, vorurteilsfreie Medienkritik.
00:09:53: Die für unseren Band ausgebildeten Texte waren ursprünglich in Kraus Zeitschrift die Fackel veröffentlichte Aufsette, die er in seinem letzten Werk «Die Sprache» zusammenstellte.
00:10:04: Ja, und wir haben das Buch damit begonnen.
00:10:06: Wir haben aus diesem sehr dicken Werk die Sprache Teile rausgegriffen Und wir haben dem einen Motto vorangestellt.
00:10:11: Und Elmar sag uns doch noch mal gerade was ist eigentlich das Motto von Karl Kraus?
00:10:16: Der erste mit Motto betitelte Abschnitt ist besonders wichtig weil er den Ton angibt und die Sprach Skepsis hervorhebt Die Klaus grundsätzlich auch gegenüber seinen eigenen Sprachbetrachtungen und Sprachanweisungen auf euch da hielt.
00:10:30: Nach Zitaten von Goethe, Ulem von Humboldt und Schopenhauer bringt Kraus zwei eigene – nur mit seiner bescheidenen Initiale K gezeichnete Äußerungen.
00:10:41: Die erste lautet «Mein Sprachglaub zweifelt vor allen Wegen ihn nach Rom führen».
00:10:47: Wenn wir später in anderen seiner Aufsätze allzu selbstsicher und dogmatisch klingende Wendungen zu Sprachkritik- und Sprachlehrer lesen, möge dieses vorausgeschickte Motto wie ein Disclaimer bei Vertragstexten nicht vergessen werden, auch wenn grausig immer mehr als unumströssliche Autorität den Fragen von Sprach- und Kulturkritik betrachtete.
00:11:09: Die Fackel wurde zu einer höchst richterlichen Instanz die kein Widerspruch duldete.
00:11:14: auf ihrem Umschlag trug sie den Hinweis schließlich in vergrößerter Schrift.
00:11:27: Antwort oder Rücksendung erfolgt in keinem Falle.
00:11:31: Graus' siebenhundert Vorträge, die ja hauptsächlich in Linien aber auch Berlin, Prag, München und Paris hielt zeigten die Faszination mit der er auch Zuhörer in seinen Mann schlug.
00:11:43: An gerade zu bedenklich klingendes Beispiel findet sich in Elias Kanettis Roman Die Fackel im Ohr.
00:11:49: Lebensgeschichte neunzehnundzwanzig bis neununddreißig Ich zitiere Jeder seiner Sätze war eine Forderung.
00:11:57: Wenn man ihr nicht nachkam, hatte man dort nichts zu suchen.
00:12:01: Seit anderthalb Jahren ging ich in jede Vorlesung und war davon erfüllt wie von einer Bibel.
00:12:06: An keinem seiner Worte zweifelte ich nie.
00:12:09: unter keinen Umständen hätte ich ihm zuwieder gehandelt.
00:12:13: Er war meine Gesinnung!
00:12:15: Er war mein Kraft!
00:12:16: Nur bei ihm fand man Gerechtigkeit, nein, man fand sie nicht.
00:12:20: Er, nämlich Karl Kraus, war sie... Ein Rundsel seiner Stirn und ich hätte mit dem besten Freund gebrochen, einen Wink.
00:12:27: Und ich hätte mich für ihn ins Feuer
00:12:29: gestorzt.".
00:12:30: Das war also der berühmte Elias Kanetti?
00:12:32: Das Zitat ist damit zu
00:12:34: Ende.
00:12:35: Aber er musste eine Persönlichkeit wie Karl Krauss polarisieren.
00:12:38: Er wurde zielscheibeheftiger im damaligen Wien üblicher antisemitischer Angriffe und sogar tätlicher Übergriffe.
00:12:46: Die Wiener Presselandschaft war, um die Wände zum zwanzigsten Jahrhundert in zwei Lager gespalten.
00:12:51: Eine antisemitische christlich-soziale oder deutsche nationale Presse einerseits und eine bedeutendere bessergeschriebene liberale Presse, die sich weitgehend unter dem Einfluss jüdischer Journalisten und Verleger befand.
00:13:05: Da diese Presse wesentlich einflussreicher war wurde sie der Hauptgegner von Karl Graus, der weder hinsichtlich seiner Zugehörigkeit zur jüdischen Religion Zeitweilig konvertierte er zum Kratolizismus, noch in politischer Hinsicht auf Mitgliedschaft bedacht war und sich von solchen äußeren Bindungen eines Parteigängers innerlich freimachte.
00:13:27: Führendes Organ in der liberalen Presse und ihrer Zielgruppe des arrivierten Bürgertums waren die neue Freie Presse – noch als die Presse im heutigen Österreich publiziert für die Kraus zunächst selbst kurze Zeit geschriegen hatte.
00:13:42: Der Abschnitt Die neue freie Presse erteilt Sprachlehre, gibt hier von einem Eindruck.
00:13:48: Zusammen mit den vier mit Sprachlehre betitelten Textsammlungen die in der hier vorliegenden Ausgabe mit Kürzung des Quelltextes zusammengefasst worden sind.
00:13:59: In diesen Beiträgen zur Sprach Lehre zeigt sich an der neuen Freien Presse entnommenen Zitaten Wie Kraus die Sprache als eine kostbare Perle immer wieder hin und herwendet, sie wie einen Diamanten in die angemessene und schöne Form durch Schleifen bemüht ist.
00:14:16: In der, wie Hegel es als Ziel des philosophischen Erkenntnis gefordert hat, die wahre Bewegung des Satzes zum Ausdruck kommen soll.
00:14:25: Doch Kraus war kein Philosoph, der systematisch zwischen verschiedenen Ebenen der Sprachunterschied, die vielleicht getrennt bleiben
00:14:31: müssen.".
00:14:32: Für ihn sollten Form und Inhalt zueinander finden.
00:14:35: Der Geist des Menschen in der Sprache seinen angemessenen Ausdruck erhalten, denn sonst verliert sie sich für diesen kompromisslosen Sprachkritiker in Äußerlichkeiten journalistischen Phrasen und schön rhythmischem Wortgeklingel.
00:14:51: Durchweg ging es klaus um den Geist der Spracher, den die bloße Phrase und das emotional aufgeladene Klischever fälschen und
00:14:59: abtöten.".
00:15:00: Gerade im ersten Weltkrieg dieser Oberkatastrophe des zwanzigten Jahrhunderts wurde für Kraus das Unhalt der Phrase manifest.
00:15:08: Insbesondere die Presse war es für ihn, der er die Schuld an dem Ausbruch des Krieges und der Kriegsbegeisterung in einseitiger polemischer Zuspitzung gab.
00:15:18: Die Journalisten waren die pseudo-intellektuellen Schreibtischtäter und Kriegshetzer, die nationalistische Feindseligkeiten aufstachelten aber in aller Regel nicht elend und tot in den schützten Gräben zu erleiden hatten.
00:15:32: Seit Kriegs Beginn war Kraus vehementer und konsequenter Pazifist.
00:15:36: wie wohl er vor dem Krieg durchaus konservative Positionen vertreten und in der Monarchie eine wertvolle Ordnungsmacht erblickt hatte.
00:15:44: Aber nun sah er den letzten Rest von Humanität verschwinden, und bot all seine satirische Schärfe auf um in Anspielung auf die deutsche Entwicklung des Giftgases mit der clorreichen Offensive – Die Verschränkung von Kriegsphrasen und Technisierung des Mordens zu
00:16:01: kritisieren.".
00:16:05: Die Fackel war die einzige Zeitschrift Cicillitaniens, also der westlichen Hälfte der Karo-Karmonarchie, die der allgemeinen Zustimmung zum Krieg Paroli bot.
00:16:15: und ihr Herausgeber erreicht im Verlauf des Krieges unter unmittelbaren Nachkriegszeit den Höhepunkt seiner Wirkung in Österreich.
00:16:23: Am zweiten Februar, den großen Konzerthaussaal, die dem Vorleser Carl Krauss für das Nehaltung im Krieg dankten.
00:16:37: Mit dem Ersten Weltkrieg ahnte Klaus schon kommende Kriege voraus und in diesem Jahr, in dem ich dieses Vorwort Vortrage habe, seine apokalyptischen Visionen leider nichts von ihrer bedrückenden Warnung verloren.
00:16:52: Graus während des Weltkrieges erarbeitet.
00:16:54: das dokumentarisches Monumentaldrama Die Letzten Tage der Menschheit, also in der Zweiundzwanzig veröffentlicht zeigt anhand einer Fülle von Zitaten aus dem Journalismus und Beispielen aus dem Alltag wie es zu der Katastrophe des Ersten Weltkriges kommen konnte.
00:17:11: Und wie die immerwährende Gefahr besteht dass die Saat der menschenfeindlichen Phrase verstreut wird.
00:17:19: Vielen Dank für's zu hören.
00:17:21: Auf Wiederhören, kommen Sie gut durch diese Woche und empfehlen Sie den Podcast gerne weiter.
00:17:25: Ralph Plants aus Hamburg grüßt ganz herzlich!