Wöchentliches über Büchermacher und aktuelle Bücher
00:00:01: Herzlich willkommen zu unserem Podcast der Büchermacher.
00:00:04: Mein Name ist Ralf Plenz aus Hamburg, ich bin Autor und Sprecher.
00:00:07: Wir sind bei Folge dreieinhalbvierzig im Bereich wie Verlagebücher machen Teil zweieinachtzig.
00:00:13: Heute habe ich zwei Bücher die Ich auf einer kleinen Messe Der Buchlust in Hannover im November zwei tausendfünfundzwanzig entdeckt habe.
00:00:20: Es sind beides Hardcover Ben den Fadenhäftung von einem ähnlich schmalen Format Wie es meine Buchreihe per Literatur hat.
00:00:28: Beide beschäftigen sie sich mit dem Thema Sprache.
00:00:33: Ja, wird es eine Rezension?
00:00:34: Ich bin mir nicht so ganz sicher!
00:00:36: Ich zitiere aus den Büchern und erzähle ein bisschen von meinem Liseerlebnis.
00:00:41: Das erste Buch – Stefan Krass Die Spur der Buchstaben.
00:00:44: Das Buch hat hundertsechzig Seiten ist ein Leinband, hat die ESPN neun, sieben, acht drei, neun fünf, acht zwei neun Neun, acht eins, acht Und ist aus dem Steidelverlach in Göttingen Die Spur der Buchstaben.
00:00:59: Es ist ein Thema, das den Kern unserer täglichen Arbeit betrifft.
00:01:03: Was ist eigentlich ein Buch?
00:01:05: Ist es nur das Trägermedium für einen Text oder ist es das Buch?
00:01:09: sind es die Buchstabe selbst – eine Artefakt mit einer eigenen Geschichte und einer eigenen Archäologie?
00:01:16: Stefan Krass hat mir diesem Werk ein Buch vorgelegt, dass man nicht einfach liest.
00:01:20: Dass man sich nicht einfach ließt!
00:01:22: Man betrachtet es, prüft es, lässt es auf sich wirken.
00:01:26: Denn Es folgt dem Alphabet und dazu gleich mehr.
00:01:30: Und zudem ist es ein sehr schöner Leinband, zweifarbig auf dem Cover gedruckt.
00:01:36: Als Verleger und Gestalter der ich in meinem Podcast der Büchermacher immer wieder die Brückeschlage zwischen dem handwerklichen Setzen unter literarischen Qualität hatte mir den Ansatz von krass sehr angetan.
00:01:47: Er betrachtet den Buchstaben nicht bloß als funktionales Element zur Informationsübermittlung.
00:01:53: er betrachtet die Geschichte hinter den Wörtern wie beispielsweise Inscription, Konsonant, Passwort oder Typografie.
00:02:05: Was mir an diesem Buch besonders gefällt ist die Ruhe, die das Buch ausstrahlt – krass analysiert die Wandlung vom Handschriftlichen zum Gedruckten mit einer Akribi, die man im heutigen Literaturbetrieb oft vermisst.
00:02:18: Er zeigt wie der Buchstabe zur Spur wird, die sich durch unser Denken zieht.
00:02:23: Für uns Büchermacher ist es essentiell!
00:02:26: Wir machen keine Produkte, wir kuratieren Bedeutung.
00:02:31: Und diese Bedeitung wird durch die Form erst
00:02:33: manifestiert.".
00:02:36: Stefan Krass gelingt es meisterhaft, die theoretischen Aspekte der Schriftphilosophie mit einer haptischen Erzählweise zu verknüpfen.
00:02:45: Das ist keine staubige Wissenschaft!
00:02:47: Es ist eine Einladung zur Sehschule.
00:02:50: Manches erinnert mich an die Fragen, Im Inputverlag bei jeder Neuerscheinung der pernende Literatur auch Stelle.
00:02:59: Besonders hervorheben möchte ich Stefan Krass' Fähigkeit, die Geschichte der Schrift nicht als abgeschlossenes Kapitel zu betrachten.
00:03:07: Krass legt ab ein Plädoyer für das Buch Als Kulturgut das Bestand hat.
00:03:12: Er macht deutlich dass wir als Gesellschaft die Verantwortung tragen diese Spuren nicht in der Digitalität zerfließen zu lassen.
00:03:20: Dieses Buch ist für mich eine Lektüre, die den Verleger, den Setzer und den Bibliophielen gleichermaßen anspricht.
00:03:27: Es ist ein fundierter, brillant geschriebener Essay in sechsundzwanzig Kapiteln – nämlich dem Alphabet folgend über das was uns ausmacht!
00:03:36: Wenn ich das Buch aufschlage sehe nicht nur schwarze Zeichen auf gelblichem Grund.
00:03:41: Warum wir es eigentlich tun?
00:03:43: Weil Bücher einen Spur hinterlassen, der wertvoll ist.
00:03:48: Ich habe ein paar Zitate.
00:03:49: Unter dem Stichwort Digitus schreibt er, das Werk des Kopisten ist eine kontemplative Tätigkeit.
00:04:01: Abschreiben bedeutet eben auch geistige Übung.
00:04:04: Auseinandersetzung, Vergewisserung und impliziert eine Form der Aneignung ohne Besitzanspruch.
00:04:13: Er zitiert unter anderem den Publizisten Edward Käse aus der NZZ.
00:04:20: Die Entwicklung weg vom Handschriftlichen sah eine Geschichte des kontinuierlichen Rückzugs unserer Hände und Finger aus unseren Aktivitäten und bemerkt weiter die fortschreitende Entkörperung unserer Intelligenz.
00:04:36: Nachfolgend zitiert er unter dem Stichwort Gedicht den Germanisten Heinz Schaffer, Gedichte sind kurz doch treiben sie gemessen an dem wenigen was Sie vermitteln einen großen Aufwand mit der Sprache.
00:04:51: Unter dem Stichwort Jota, das ist der Buchstabe j aus dem Alphabet ja wohl oder in dem stichwort jota bringt er ein anschauliches Beispiel eines Satzes, indem alle sechsundzwanzig Buchstaben des Alphabets vorkommen.
00:05:03: Zu Fotosatzzeiten hatte man das in den Musterbüchern.
00:05:07: Am Ufer des Stücks verbeugen sich ein Judelquintett in weißen Kapuzen.
00:05:13: Gibt es einen zweiten Satz?
00:05:15: Xenophüle, Kybernetiker jauchzen vor dem Greisen Quadratwürfel.
00:05:20: Man sieht also dass die Buchstaben j x und y wirklich sehr selten im Text vorkommen und es sich keinen sinnvoller Satz damit bilden lässt das genau jeder Buchstabe genau einmal vorkommt.
00:05:32: Wir lernen noch mehr.
00:05:34: Das Wort Ostrakon bezeichnet Tonscherben oder Muschelschalen die in der Antike für Aufzeichnungen von Namen Notizen und Ähnlichem benutzt wurden.
00:05:43: Hier merkt er Auto an.
00:05:45: die Ausdrücke anzetteln oder sich verzettelt haben, hat mit dem Zettel als loses Blattpapier nichts zu tun.
00:05:53: Sie stammen aus der Fachsprache der Weber und beziehen sich auf die Kettfäden, die in einem Webstuhl in längs Richtung aufgespannt werden während die Schussfäde dazu quer verlaufen.
00:06:04: Wer sich verzättelt, hat also die Fäden nicht richtig gespannt!
00:06:09: Das lateinische Wort weben lautet Texere womit wir über das Wort Textil wieder zum Text kommen.
00:06:19: Unter dem Stichwort Würfel verweist er auf Jonathan Swift, von dem ich ja kürzlich ein Buch herausgegeben habe, Gullivas Reisen von siebzehnhundertsechstenzwanzig also einen dreinhalb Jahre alter Text.
00:06:29: Der Heldgulliver nimmt einen Apparat in Augenschein.
00:06:33: Sichtbar werden nur zahlreiche kleine Holzwürfel, die mit Fäden locker verbunden und auf allen Seiten mit aufgelegten Papier überzogen waren.
00:06:42: Auf diesen standen alle Wörter ihrer Sprache in verschiedenen Modis, Temporis- und Deklinationsniveaus inscheinbar völliger Willkür
00:06:51: aufgeschrieben.".
00:06:52: am Rand der Apparatur, so swift weiter, seien rund herum vierzig Hebel angebracht, wovon jeder Schüler einen greifen und auf Kommando des Professors eine plötzliche Drehung einschlage, sodass die Wörter auf den Holzwürfeln in ständig neue Position zueinander gebracht würden.
00:07:11: In kürze so der Professor werde man aus diesem unerschöpflichen Vorrat der Welt ein vollkommendes System aller Künste und Wissenschaften
00:07:20: liefern.".
00:07:22: Ja, es ist ein möglicher Textgenerator von auf Maschine fixierten Wissenschaftlern des achtzehnten Jahrhunderts in dem Automaten das mechanische Weltbild prägten.
00:07:33: Es ist sozusagen ein Poetomat und der Vorläufer von KI – und das vor dreihundert Jahren!
00:07:42: Das Buch Die Spur Der Buchstaben um das es hier geht hat also keinen zusammenhängenden Text sondern sechsundzwanzig kleine Essays Alphabetisch sortiert, mit vier Bonus Tracks und einem Literaturverzeichnis.
00:07:55: Und das Buch kommt aus dem Steidel Verlag.
00:07:57: Es ist ein ästhetisch sehr schöner Leinenband von Hundertsechzig Seiten für achtzehn Euro.
00:08:04: Ein Genuss!
00:08:07: Das zweite Buch um das es geht hat ein ähnliches Format, ein ganz kleines bisschen kleiner und es ist ein Pappband.
00:08:14: auch Hardcover- und Fadenheftung gelbliches Papier Wolfgang Kemp Irgendwie so total spannend.
00:08:23: Hat die ESPN neun sieben acht drei, neun acht, sieben drei sieben, null drei vier zwei hat hundertvierzig Seiten.
00:08:31: Ja irgendwie so total Spannend.
00:08:33: Ein Titel der fast schon provozierend banal klingt wenn man ihn das erste mal hört.
00:08:39: Doch bei Wolfgang Kemp einem der scharfsinnigsten Beobachter der Sprache.
00:08:43: in den akustischen Medien ist das natürlich Programm.
00:08:47: Es ist eine ironische Distanzierung von der oberflächlichen Begeisterungskultur, die wir heute in den sozialen Medien erleben.
00:08:55: Wenn Camp diesen Titel wählt, dann geht es ihm genau um das Gegenteil – um die tiefkundigen Analyse dessen was wir als spannend empfinden.
00:09:06: und als Büchermacher kann ich sagen dieser Blick für das Detail ist genau das, was wir brauchen.
00:09:13: Der Autowolfgang Camp analysiert Radiosendungen und Podcasts und die Art und Weise, wie wir Dinge rezipieren.
00:09:20: Also es geht um auditive Dateien – nicht umgeschriebenes Wort!
00:09:24: Fast könnte man denken der Autor sei ein Lingoist da er sich sehr genau mit den Fachtermini und dem dahinter stehenden auskennt.
00:09:32: Er ist jedoch Professor für Kunstgeschichte in Kassel gewesen hat jedoch regelmäßig Publikationen zu Themen wie Architektur Fotografie und Zeitungen und Zeitschriften herausgegeben.
00:09:43: Er beschäftigt sich in diesem Buch mit sprachlichen Feinheiten wie beispielsweise dem Füllwort SO.
00:09:50: Auf Seite elf zitiert er aus einer Sendung, aber ich komme nicht darüber hinweg dass es mir auf eine gewisse Art und Weise also erst mal wie anfänglich unsympathisch und dann mit mir nicht passend und auch ein bisschen gruselig vorkommt wenn man an diese Figur anknüpfen muss ihn entweder seiner gesättigt oder seiner Überforderung, oder seiner gesellschaftlichen Kritik.
00:10:13: Darüber komme ich nicht
00:10:14: hinweg.".
00:10:16: Ja und in diesem Zitat sind so viele Füllworter aus dem Deutschlandfunk.
00:10:24: Wir wissen das öffentlich-rechtliche Sender einen hohen sprachlichen Standard haben aber solche Dinge passieren auch.
00:10:32: Er trägt das sehr nette Wort vom LABA Podcast vor Und im vermeintlichen Motto Story First, Product Second.
00:10:41: Unterhaltende Dinge dürfen auch etwas lockerer rüberkommen und formuliert werden.
00:10:45: Die Analysen von Wolfgang Kemp sind manchmal bissig, gehen aber oft auf den Kern der Sache ein – und zwar nicht nur in linguistischer Hinsicht!
00:10:54: Aus einem hier nicht näher bezeichneten Podcast werden zwei Sprecherinnen zitiert.
00:10:58: A sagt Das ist absoluter Hammer.
00:11:02: B sagt Das geht viral Total krass unter Auto ergänzt, dann wissen wir dass sie nicht mehr das richtige Wort oder den korrekten Ersatz dafür suchen.
00:11:15: Unter der Überschrift Particulitis fragen Sie Ihren Linguisten oder Ihre Linguistin beginnt er?
00:11:21: Was sagt die Forschung für die Literatur zum Thema der sprachlichen Partikel?
00:11:26: wie HALT ALSO schon eben?
00:11:29: ja hat die Linguistic ein Weltchen geopfert.
00:11:33: Das finde ich eine sehr nette Formulierung dafür, dass viele Texte und Zeitschriften und Bücher zu diesem Thema publiziert wurden.
00:11:40: Also für deren Druck und zu deren Herstellung viel Papier benötigt wurde ja viele Bäume gefällt werden mussten.
00:11:48: Natürlich geht es in diesem Buch auch um Anglizismen zum Beispiel Like.
00:11:55: Dazu bemerkt er hier kulturhistorisch an.
00:11:58: Was die Geschichte von Laik angeht, wissen wir ziemlich gut Bescheid – man hat auf Kalifornien verwiesen was niemand überraschen wird.
00:12:07: In Kalifornie selbst gab man als genaue Adresse das Welle-Anne Die Pforte von Los Angeles und San Fernando Valley.
00:12:13: Dort floriert seit den frühen Achtziger Jahren der Soziolekt Der heißt Wellespeak.
00:12:20: Frank Zappa und seine Tochter Moon haben ihm in Valley Girl, einem Song, im Jahr two hundred eighty-two an Denkmal gesetzt.
00:12:27: Und ihn damit auf eine Trägergruppe eingeschränkt.
00:12:31: Im Soundtrack dieses Songs zählt man Einenfünfzig Mal das Wörtchen Like.
00:12:38: Zum Thema Sprachentwicklung schreibt der Autor Natürlich zerrt jeder Poche an allen Sprechern und Sprecherinnen und an allen Wortarten und Regeln.
00:12:47: Sie tut dies auf dreierlei Weise Durch den Zwang der Mode den Zwang der Sprachökonomie und durch den Zwangen neuer Normen.
00:12:56: Einige Seiten später zum Thema Gendern, oh ja ein tolles Thema geht er auf das Gerundium ein.
00:13:02: Kurz gesagt beginnt spätestens jetzt der Triumph des Gerundiums und des Neutrums.
00:13:09: Wir sagen das Geründium und nicht Partizip I für diese Klasse der durchhängenden hybriden-verbalsubstantive.
00:13:18: Beispiel Lehrende hybride-verbalsubstantive bzw.
00:13:22: verbaladjektive, die leerende Person ist das gerundium und er trennt das mit drei Trennstrichen – das gerundeum auch nach Aufbau und Lautung der korrekte Begriff.
00:13:34: Korrekt im Sinne von neokorrekt.
00:13:38: Ach ja Sie als Hörer ändern sich nur an die Flutkatastrophe im Ahrteil!
00:13:42: Das war im Juli zwanzig einundzwanzig.
00:13:45: Die damalige Ministerin für Umwelt des Landes Rheinland-Pfalz sagte rückblickend Das Blame Game könnte sofort losgehen.
00:13:53: Wir brauchen ein Voting, das wir rechtzeitig gewarnt haben.
00:13:57: Ich könnte viele weitere Beispiele zitieren – allein mir fehlt die Zeit!
00:14:02: Es ist ein Genuss dieses Buch zu lesen auch wenn es anstrengend ist und man ein gewisses germanistisches oder grammatikalisches Grundwissen braucht?
00:14:11: Nicht notwendigerweise ein linguistisches.
00:14:13: Das Buch beginnt mit einem kurzen Zitat von Ernst Jünger.
00:14:18: Ein Literaturkritiker gab in einem Audiobeitrag die Richtung vor, indem er sagte Zitat von Ernst Jünger ist das ja auch so ein bisschen bekannt.
00:14:29: Das ist sehr anstrengend zu lesen.
00:14:33: Und der Autor sagt dazu ein bisschen und sehr.
00:14:36: Der notorische Tigersprung über den Abgrund zwischen denen extremen dem ist nicht viel hinzuzufügen.
00:14:44: Ganz zum Abschluss muss er natürlich auf Karl Kraus eingehen.
00:14:47: Wie Ihr wisst, habe ich ja vor zwei Jahren das Buch Die Sprache von Karl Krause publiziert – es ist Band thirty-seven meiner Buchreihe per Literatur.
00:14:57: Karl Krauss wird hier zitiert «Sinn dem Sinn vermitteln».
00:15:03: Diese höchste Anforderung, die Karl Krauß dem Stilisten abverlangt gelingt wenn jedem Satz und jedem Teilsatz eine treibende Kraft Er schreibt.
00:15:15: Stil des Autos ist dabei so unprätenziös, wie man es sich nur wünschen kann.
00:15:19: Er verzichtet auf akademische Jagongewitter und bleibt stattdessen nah am Gegenstand.
00:15:24: Das ist genau die Art von Kommunikation, die ich auch als Büchermacher pflege – Klarheit, Struktur, Nachvollziehbarkeit.
00:15:32: Camp ist ein Analytiker der den Leser an die Hand nimmt und dem zeigt dass man auch in den alltäglichsten Dingen eine Welt entdecken kann Und ich muss ergänzen in den alltäglichsten akustischen Dingen.
00:15:45: Das ist ein inspirierendes Buch für jeden, der in der Verlagsbranche tätig ist – sei er Slektor, PR-Mensch oder Verleger.
00:15:53: Besonders fasziniert hat mich Camps Reflexion über die eigene Wahrnehmung.
00:15:57: Er macht sich selbst zum Prüfstein!
00:16:01: Konklusio Wolfgang Kemp hat ein Buch geschrieben, das uns hilft den Blick auf unsere Sprache in den auditiven Medien zu schärfen.
00:16:08: Es ist eine Aufforderung sich nicht mit der Oberfläche zufrieden zu geben sondern tiefer zu graben.
00:16:14: es ist eine Feier des Aufmerksamen Geistes und Plädoyer für den bewussten Umgang mit Sprache an den akustischen Medien also Podcast-, Hörfunk- und ähnliches mehr aber natürlich auch bei Vorträgen denn wir wissen all das ist gescriptet.
00:16:29: da redet kaum jemand noch frei.
00:16:31: Man hat sich vorher überlegt, was man sagen will und da ist entweder mehrfach gelesen oder auswendig gelernt.
00:16:37: Oder man liest es ab.
00:16:39: Und genau deshalb ist das am Ende tatsächlich eines irgendwie so total spannend.
00:16:47: Aus dem zu klampen Verlag der Papand Wolfgang Kemp irgendwie so Total Spannend kostet achtzehn Euro, hat hundert vierzig Seiten.
00:16:56: Es lohnt sich also bei kleineren Buchmessen genau solche Bücher in die Hand zu nehmen, die nur selten Inbuchhandlungen zu finden sind.
00:17:04: Sie passen allerdings hervorragend in das Programm des jeweiligen Verlags, den man meint zu kennen – aber nun besser kennenlernt!
00:17:13: Zwei Bücher, die ich beide nur sehr empfehlen kann.
00:17:18: Nächste Woche folgen wahrscheinlich zwei weitere Rezensionen.
00:17:21: Das wird der Podcast Nr.
00:17:28: Kommen Sie gut durch diese Woche, empfehlen sie diesen Podcast gerne weiter.
00:17:31: Aus Hamburg holst Sie ganz herzlich Ralf Pläns Ihr Büchermacher auf Wiederhören!